Geteiltes Glück ist doppeltes Glück
„Armut macht krank, isoliert, beschämt. Und: Armut ist vererbbar“, stellt Dr. Christoph Hackspiel, Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs, fest. „Kinder, die mit materiellem und emotionalem Mangel aufwachsen müssen, sind zu einem hohen Prozentsatz selber in der Armutsfalle.“ 1500 Kinder, Jugendliche und deren Familien werden vom Vorarlberger Kinderdorf mit vielfältigen Hilfestellungen begleitet – in schwierigen Lebenssituationen, existenziellen Krisen, vorbeugend, stärkend, kurz-, mittel- oder langfristig. Bei sämtlichen Angeboten der acht Fachbereiche stehen das Wohl und der Schutz von Kindern im Vordergrund.
Reichtum schafft Spielräume
Anlässlich des europäischen Jahres 2010 gegen Armut und Ausgrenzung zeigt das druckfrische Heft unterschiedlichste Wege aus der Armut auf. „Wir können für Ausgleich sorgen“, so Hackspiel. „Wenn Armut der Mangel an Möglichkeiten ist, so gibt Reichtum die Freiheit, Spielräume zu schaffen.“ Spielräume, die auch in Vorarlberg für viele Kinder eine Leiter zu Bildung, Werten und Lebenschancen bedeuten.
Damit Kinder nicht den Anschluss verlieren
„Es gilt, gemeinsam dagegen einzutreten, dass eine ganze Generation von Kindern den Anschluss verliert“, appelliert Hackspiel an Solidarität und Hilfsbereitschaft. „Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteiltes Glück ist doppeltes Glück.“ Sein Dank gilt allen SpenderInnen und PartnerInnen, den Jugendämtern, den Gemeinden und dem Land Vorarlberg für ihren Einsatz bei der Schaffung von guten Lebenschancen für Kinder und Familien.
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